Warum jeder seine Schufa-Einträge kennen sollte und was bei einem negativen Schufa-Eintrag zu tun ist

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Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) kann ein Leben bestimmen: Erteilt sie negative Auskunft, wird die Kreditwürdigkeit angezweifelt. Dagegen sollte man sich zur Wehr setzen!

Schon seit 1927 sammelt die Schufa Daten über Kreditnehmer und andere, die Auffälligkeiten im Bereich Finanzen zeigen. Was ursprünglich als Schutzeinrichtung für Kreditgeber gedacht war, entpuppt sich mehr und mehr als Entwicklungsbremse im Schicksal vieler: Nicht in allen Fällen ist die Schufa korrekt. Veraltete oder sogar unrichtige Daten bringen einen unbescholtenen Verbraucher rasch in Bedrängnis. Keine Kredite von der Bank, kein Kauf auf Ratenzahlung, im schlimmsten Fall nicht einmal ein Mietvertrag. Dagegen sollte man sich wehren!

Schufa-Selbstauskunft einholen – einmal pro Jahr kostenlos!

Einmal im Jahr ist es möglich, eine kostenlose Selbstauskunft von der Schufa einzuholen. Um nämlich gegen unrichtige Einträge vorzugehen, müssen Verbraucher erst einmal wissen, welche Daten die Schufa über sie speichert. Alle notwendigen Formulare sind unter www.schufa-auskunft-kostenlos.org zu bekommen. Hier erfährt der Verbraucher auch, wie er dabei vorgehen muss. Nachdem die Unterlagen ausgefüllt und übersandt wurden, kommt die Auskunft auf postalischem Weg ins Haus. Neben den Einträgen erfährt der Konsument seinen Basis-Score, eine Angabe zur Kreditwürdigkeit. Liegt der Score unterhalb von 80 %, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Kreditinstitute halten diesen Score bereits für ausgesprochen riskant. Nur negative Schufa-Einträge sind noch schlimmer als ein niedriger Score.

Fehlerhafte Schufa-Einträge löschen

Stellt der Konsument fest, dass seine Schufa-Auskunft unrichtig ist oder ein veraltetes Bild abgibt, weil beispielsweise Kreditverträge längst abgelöst wurden, kann er diese Einträge berichtigen oder löschen lassen. Auch hierfür findet er Unterstützung im Netz: www.schufa-eintrag-loeschen.com stellt das Verfahren detailliert vor. Theoretisch betroffen sind derzeit rund 65 Millionen Bundesbürger, deren Daten bei der Schufa gespeichert sind. Bei diesem beeindruckenden Datenbestand sind Fehler praktisch nicht mehr auszuschließen. Wer seinen guten Ruf auf dem Finanzsektor unbegründet bedroht sieht, sollte sich eine kostenlose Schufa-Auskunft holen, die Informationen prüfen und gegebenenfalls die unrichtigen Angaben löschen lassen.

Warum jeder seine Schufa-Einträge kennen sollte und was bei einem negativen Schufa-Eintrag zu tun ist
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