Bitcoins kaufen – der neue Goldrausch?

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Noch vor wenigen Stunden lag der Kurs der Bitcoins bei 200 Euro pro Bitcoin. Vor einem Jahr waren es noch 5 Euro. Eine sagenhafte Steigerung von mehr als 4.000 Prozent! Keine andere Wertanlage kann solche Steigerungen aufweisen. Hätte ein cleverer Investor vor einem Jahr in Bitcoins investiert, sagen wir 1.000 Euro, hätte er heute rund 40.000 Euro. Eine phantastische Vorstellung, die aber gleich relativiert werden muss: der Kurs der Internet-Währung ist extremen Schwankungen unterworfen, und die Technologie, basierend auf Verschlüsselung, ist anfällig für Missbrauch.

Keine Ware ohne Geld

Aber der Reihe nach. Seit 1977 gibt es Überlegungen und erste Konzepte, digitales Geld einzuführen. Die Idee von Bitcoin wurde 2008 erstmalig vorgestellt. Einige Entwickler sind an der Implementierung beteiligt, die auch am Linux-Projekt bmit arbeiten. Im Januar 2009 wurden die ersten Bitcoins erzeugt. Zunächst war der Bitcoin nicht in eine andere Währung konvertierbar. Erst ein Jahr später wurden in Internet-Foren die ersten Kurse ausgehandelt. Erste Transaktionen waren der Kauf zweier Pizzen und Alpaca-Socken.

Seit das Internet auch für die kommerzielle Nutzung interessant wurde, als man Waren online bestellen, selber auf Portalen Handel treiben konnte, wurde das Bezahlen per Überweisung als problematisch empfunden. Anfangs war es einfach zu umständlich, weil erst überwiesen werden musste und dann erst die Ware verschickt wurde. Dies hat sich zwar seit einiger Zeit deutlich gebessert, aber die Idee einer besonderen Währung für das Internet ist seither nicht verschwunden.

Auf der Seite bitcoin.de können Bitcoins gehandelt werden. Der registrierte Nutzer hat Zugriff auf eine Handelsplattform, auf der gekauft und gekauft werden kann. Der Handel wird zunächst in Euro vorgenommen.

Starke Schwankungen begünstigen Spekulation

Die Tagesschwankungen können allerdings heftig ausfallen. Extreme zwischen 100 und 200 Euro deuten auf spekulative Aktivitäten hin. Eine Schwankung im Tagesverlauf von 100 Prozent ist bei keinem anderen Handelsobjekt üblich. Der Ölpreis kann üblicherweise um ein bis zwei Prozent schwanken, eine Währung hat eine starke Tagesschwankung, wenn der Wert um ein Prozent gestiegen oder gefallen ist.

Die großen Ausschläge beim Bitcoin haben im wesentlichen wohl die Ursache, dass der reale Bezug zur Wirtschaft fehlt. Als User im Internet ist man nicht auf den Bitcoin angewiesen, weil Bezahldienste mittlerweile perfektioniert und überall präsent sind. Der ursprüngliche Gedanke einer eigenen Währung für das Internet hat somit keine Grundlage mehr. Das bedeutet aber auch, dass der Bitcoin kaum nachgefragt wird und sein Wert im Rahmen wirtschaftlicher Aktivitäten nicht korrigiert wird. Andere Währungen, die auch immer die wirtschaftlichen Verhältnisse im jeweiligen Land und den Bezug zu einer anderen Währung darstellen, können nur in Extremfällen – zum Beispiel Inflation – auf diese Weise schwanken.

Anwendung findet der Bitcoin aber dennoch in den unterschiedlichsten Bereichen. Als „Regionalwährung im Internet“ kann auf entsprechenden Plattformen von Lebensmitteln über Kleidung bis zu Musik-CDs alles erworben werden. Beispielsweise ist es inzwischen aber auch bei Starbucks in San Francisco möglich mit Bitcoins zu bezahlen. Es bleibt aber die Frage, ob bei den beschriebenen Schwankungen ein Kauf in Bitcoin überhaupt anzuraten ist. Denn unter Umständen kauft der Kunde sehr teuer ein.

Bitcoins kaufen und mitmachen

Entwickelt sich der Bitcoin jedoch tatsächlich zu der führenden Währung im World Wide Web, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt um in den Handel mit Bitcoins einzusteigen. Denn wer sich jetzt für rund 100 Euro einen Bitcoin sichert, der kann – schaut man sich die Entwicklung der Vergangenheit an – schon im nächsten Jahr 10.000 Euro oder noch mehr daraus gemacht haben. Bitcoins kaufen in Deutschland funktioniert am besten auf dem Marktplatz bitcoin.de.

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